Die Jahr 2000 Exkursion vom 22. bis 25. Juni
führte diesmal nach London und Umgebung. Mit einer
doch insgesamt stattlichen Anzahl von 14 Personen begann am
Donnerstag die aufregende Reise –ausgerechnet am ersten Ferientag-
am hoffnungslos überfüllten Frankfurter Flughafen.
Trotz
der Anfangshektik wurde das Ziel-Hotel in der Londoner Innenstadt
planmäßig und ohne Blessuren erreicht

und es war noch ausreichend Zeit, am Nachmittag
die einschlägigen Geschäfte in und um die Kings Road
abzugrasen.
Freitag war frühes Aufstehen angesagt, denn es
galt den berühmten
Bermondsey Market aufzusuchen, dort beginnt nämlich die
Schnäppchenjagd mit Tagesanbruch ...
Anschließend ging es nach Greenwich zum
Old Royal
Observatory, wo Nullmeridian, Zeitball und die Harrison
Galleries ihre Faszination nicht verfehlten. Voller Ehrfurcht
standen die "Fachleute" vor der H1 ... sie läuft noch immer!

Höhepunkt des Tages war dann der Besuch der
Millenium-Ausstellung "The Story of Time" im
National Maritime
Museum. Hier hatte man aus ganz Europa einmalige Glanzstücke
der Uhr-macherkunst zusammengetragen; man kam aus dem Staunen nicht
heraus. Absolutes Glanzstück der Ausstellung war ein 1825 von
Breguet gefertigter Doppelpendel-Regulator (PPU) aus dem
Privatbesitz von Königin Elisabeth. Leider wird diese wunderschöne
Standuhr mit Ende der Ausstellung (Sept. 2000) wieder auf
Nimmerwiedersehen in den Gemächern der Royal Family verschwinden ...
Der Samstag Vormittag stand ganz im Zeichen der
berühmt (und auch berüchtigten)
Portobello Road. Antikläden und Stände ohne Ende,
ein riesiges Angebot an Uhren aller Art und einige Gruppenmitglieder
haben dort ihr Bankkonto arg strapaziert.
Zum Ausruhen war dann für den Nachmittag das
British Museum angesagt, wo man sich in der Uhrenabteilung
wieder ganz der Technik und den großen Namen widmen konnte.
Sonntag morgen dann war Aufbruch nach Uxbridge
(gut 1,5 Std. Bahnfahrt) zum Stöbern in der dortigen Watch
Fair, eine bekannte Uhrenbörse in Middlesex.
Nach wohlverdienter Mittagspause versammelte sich
die Gruppe und machte sich (total abgeschlafft – aber rundrum
zufrieden) mit Bus, Bahn und Flugzeug auf die Heimreise.
Es hat sich wirklich gelohnt !!!